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Begrüßung der neuen Kollegiatinnen und Kollegiaten

Am ersten Schultag nach den Sommerferien begrüßte der neue Schulleiter, Herr Diemer, im  Forum des Oldenburg-Kollegs die Neueinsteiger, die den Unterricht der Einführungsphase besuchen werden. In seiner Ansprache gab er einen Ausblick auf die bevorstehende Zeit am Kolleg, wobei er auch auf möglicherweise auftretende Schwierigkeiten einging. Anschließend hatten die vier neuen E-Phasen-Klassen Unterricht bei ihren Klassenlehrerinnen.

Neuer Schulleiter am Oldenburg-Kolleg

Pünktlich zum Schuljahresbeginn übertrug Frau LRSD Pünt-Kohoff Herrn StD Clemens Diemer die Leitung des Oldenburg-Kollegs und des Abendgymnasiums. Frau Pünt-Kohoff zeigte sich erfreut, dass der Wechsel von Herrn Beime zu Herrn Diemer nun nahtlos vonstatten geht. Herr Diemer war bisher als Koordinator am benachbarten Gymnasium Eversten tätig und sieht mit Spannung und Freude den neuen Aufgaben entgegen.

„Der Pakt“

Ähnlichkeiten mit Goethes „Faust“ waren natürlich nicht rein zufällig, sondern beabsichtigt.

Also: Ein von den ständigen Gebeten der Menschen genervter Gott gerät eher zufällig in einen Pakt, als er wegen administrativer Nachfragen in Sachen Seelenverwaltung mit seinem alten Bekannten Luzifer ein Gespräch führt. Es geht um die Schülerin Maxime – einerseits mit einem Hang zu exzessiver Freizeitgestaltung, andererseits mit wenig Hoffnung, die bevorstehenden Abiturprüfungen erfolgreich zu bewältigen. Zudem ist sie beständigen Anfeindungen und Beleidigungen ihrer Mitschülerin Céline ausgesetzt, die jede Gelegenheit wahrnimmt, sich über ihre „Dummheit“ lustig zu machen.

Wer wird es schaffen, Maximes Seele für sich zu gewinnen?

Luzifer hat einen in der Tat teuflischen Plan. Er stiehlt sich in Maximes Zimmer und bietet ihr in der Manier eines aalglatten Versicherungsvertreters einen Handel an: ein Abiturzeugnis gegen eine menschliche Seele! Der Handel präsentiert sich Maxime als eine Win-win-Situation, hat sie doch sofort Céline im Sinn, um die es ihrer Meinung nach nicht schade wäre.

Aber wie von Zauberhand – eindrucksvoll inszeniert durch den Einsatz eines Stroboskops – gibt es auf einmal eine ganz neue Céline: mitfühlend und unterstützend wird sie zu Maximes guter Freundin, die sie ‚wunderbarerweise‘ zu außerordentlichen schulischen Leistungen führt.

Und tatsächlich! Maximes Noten verbessern sich schlagartig, sie glänzt in den Prüfungen und ist überglücklich, bis sich der Teufel wieder bei ihr meldet, um seinen Teil einzufordern. Das bringt sie in ungeahnte Gewissenskonflikte, sieht sie sich doch nicht in der Lage, ihren ursprünglichen Plan umzusetzen und ausgerechnet ihre Gefährtin Céline zu opfern. Lieber gibt sie sich selber den Tod.

Also werden am Ende allen erfolgreichen Schülerinnen feierlich die Abiturzeugnisse überreicht, allein Maxime fehlt. Aus dem Off hört man ihren Abschiedsbrief, für den Céline so gar kein Interesse hat, denn der Teufel hat sie längst zu ihrem alten Ich zurückgeführt.

Am Ende geht also der perfide Plan des nun triumphierenden Teufels auf, der die leblose Maxime an ihren neuen „Wohnort“ zerrt, einen machtlosen Gott zurücklassend…

Durch den Einsatz zahlreicher technischer Mittel wie z.B. das schon erwähnte Stroboskop, Flammen und allerlei akustische Effekte wurde die Handlung eindrucksvoll unterstützt.

Vielen Dank an das engagierte Ensemble (DarstellerInnen und Technik) unter der Leitung von Monika Frenking, für ein unterhaltsames, aber auch nachdenklich stimmendes Theaterstück zum Schuljahresausklang.

Hm

 

Fotos: Keno Rätzke

 

Verabschiedung unseres Schulleiters Bernd Beime

Gäste von nah und fern waren gekommen, um an der Verabschiedung des Schulleiters des Oldenburg-Kollegs Bernd Beime teilzunehmen.

Nach einem musikalischen Auftakt und der Begrüßung durch den Stellvertretenden Schulleiter des Abendgymnasiums Oldenburg Uwe Hahn und die Stellvertretende Schulleiterin des Oldenburg-Kollegs Brigitta Heinze dankte die Vertreterin der Niedersächsischen Landesschulbehörde Silvia Pünt-Kohoff dem scheidenden Schulleiter Bernd Beime für seine Verdienste im Schuldienst (36 Jahre am Oldenburg-Kolleg!) und betonte dabei auch seine Bereitschaft, sich in verschiedenen Gremien zu engagieren, um ihm dann die Urkunde über die Versetzung in den Ruhestand zu überreichen. Soweit der offizielle Höhepunkt der Veranstaltung.

Es folgten Grußworte des Leiters des Amtes für Schule und Bildung der Stadt Oldenburg Michel Welp, des Sprechers der Schulleiter der Oldenburger Gymnasien (Günter Tillmann) und des Sprechers des Landesrings der Kollegs (Wieland Wartchow) sowie des Landesringes der Abendgymnasien (Matthias Keßling), die einstimmig die konstruktive Mitarbeit von Bernd Beime hervorhoben.

Auch die Fördervereine beider Schulen hatten Mitglieder entsandt: Michel Gründler und Daniel Kaszanics dankten Bernd Beime für dessen jahrelange Unterstützung.

Burkhard Schöning (Oldenburg-Kolleg) trug mit der Unterstützung von Marvin Hellbusch (Abiturient des aktuellen Jahrgangs) das selbst komponierte Stück „Tracks of Sand“ vor und nutzte dieses Bild in seiner anschließenden Rede, um über die Spuren des scheidenden Schulleiters zu sprechen, die er hinterlassen wird, nicht ohne auf dessen private Biographie einzugehen.

Es folgten die Abschiedsworte von Uwe Hahn und Matthias Kalus (Abendgymnasium), die Bernd Beime für die Zusammenarbeit dankten und insbesondere darauf verwiesen, dass das Abendgymnasium und das Kolleg durch Herrn Beime mehr und mehr zu einer Gemeinschaft geworden seien. Allerdings wurde auch hier nicht nur Berufliches verhandelt, sondern auch die eine oder andere Anekdote verraten, die Zeugnis vom aufgeschlossenen Wesen des Schulleiters a.D. ablegten.

Birte Jeddeloh dankte Bernd Beime im Namen der gesamten „Schülerschaft“ für seine offene und humorvolle Art, mit der den diversen Anliegen der Studierenden sowie der Kollegiatenschaft begegnet sei.

Axel Brandt (Mitglied des Personalrats des Oldenburg-Kollegs) schaute in die Zukunft und zeigte sich zuversichtlich, dass Bernd Beime im Ruhestand nicht in ein Nichts fallen werde, und die gleiche Zuversicht sprach aus Bernd Beimes Abschiedsworten, der sich sichtlich gerührt zeigte.

Für die musikalische Gestaltung der Veranstaltung sorgte Andreas Engelhardt: Er spielte mit Imke Heyer Dvořák; der neu zusammengestellte Schulchor, bestehend aus Schülern und Kollegen beider Schulen, trug unter seiner Leitung eine umgetextete Version des Liedes „Wochenend und Sonnenschein“ und „Evening Rise“, eine indianische Weise, vor.

Der überraschende Schlusspunkt der Verabschiedung war Colum Thölen (ebenfalls Abiturient 2018), der in vollem ‚Ornat‘ mit seinem Dudelsack „Should Auld Acquaintance Be Forgot“ spielend ins Forum einzog: Alle Anwesenden stimmten ein und sangen mehr oder weniger textsicher mit, ein wehmütiger Abschluss einer langen, aber nicht langweiligen Veranstaltung.

Hm

 

Fotos: Keno Rätzke

Abitur 2018

41 glückliche Absolventinnen und Absolventen des Oldenburg-Kollegs konnten am 21. Juni 2018 ihr Abiturzeugnis aus den Händen des Schulleiters Bernd Beime entgegennehmen, der damit seinen letzten Jahrgang verabschiedete. In seiner Rede stellte er einerseits fest, dass die Abiturientinnen und Abiturienten mit Recht stolz auf ihre erbrachten Leistungen sein könnten, wies aber auch darauf hin, dass nun neue Herausforderungen und neue Verantwortlichkeiten warteten. Martina Kaiser und Christina Kreutzmann, die auf Wunsch der Kollegiatinnen und Kollegiaten die Rede für das Kollegium hielten, verglichen die Jahre in der Theodor-Heuss-Straße mit einer Achterbahnfahrt – in der anschaulichen Schilderung über die Höhen und Tiefen der E- und Q-Phase fanden sich viele wieder. Gleiches galt für die Ansprache von Simon Wolters, der als Sprecher des Abiturjahrgangs insbesondere die geistigen „Höhenflüge“ des Jahrgangs Revue passieren ließ und den Zusammenhalt der Kollegiatinnen und Kollegiaten hervorhob.

Für die musikalische Umrahmung sorgte Andreas Engelhardt mit Birte Jeddeloh und Burkhard Schöning sowie dem Musik-Kurs der E-Phase und dem Schulchor.

Hm

 

Fotos: Keno Rätzke

Verabschiedung von Frau Heinze

„Großer Bahnhof“ für unsere scheidende Stellvertretende Schulleiterin: Brigitta Heinze, bekanntermaßen eine erklärte Gegnerin jeglicher Art von Überraschung, musste zu allererst damit zurechtkommen, dass die Veranstaltung zu ihrer Verabschiedung zum einen früher und zum anderen anders, nämlich mit einer Aufführung des Kurses Darstellendes Spiel der E-Phase und der Q2 unter der Leitung von Gerda-Karin Oostinga begann. „Back to the Kolleg“ wartete mit vielerlei Anspielungen auf den Schulalltag am Kolleg auf und war nicht nur für Brigitta Heinze ein humorvoller Auftakt der Feier. Im zweiten Teil zeichnete der Schulleiter Bernd Beime den Lebensweg von Brigitta Heinze nach, die 40 Jahre am Oldenburg-Kolleg tätig war und diese Entscheidung bis heute nicht bereut hat. Laut eigener Aussage nicht nur dank ihrer „genialen“ Fächerkombination (Englisch und Geschichte), sondern auch wegen der interessanten Kollegiatenschaft. Die Fachschaften, das LOOPing-Team sowie der Personalrat dankten Brigitta Heinze für ihren Einsatz. Der Vertreter der Kollegiatenschaft Philipp Pichote übermittelte deren Dank und hob in seiner Rede besonders den Respekt, den alle Kollegiatinnen und Kollegiaten sie hätten, hervor. Als Sprecher des Kollegiums wünschte Burkhard Schöning ihr in Anlehnung an das von ihm geschriebene und mit Unterstützung von Andreas Engelhardt und Birte Jeddeloh vorgetragene Stück „The Friendly Doors of Dublin“ für ihren Ruhestand viele bunte Türen, durch die es sich lohnt, einzutreten und Neues, Anderes als Schule zu entdecken, ohne diesen Teil ihres Lebens zu vergessen.

Die breit gefächerten, musikalischen Beiträge wurden von Andreas Engelhardt zusammengestellt: Dvořák, „Wochenend und Sonnenschein“, umgetextet und vorgetragen von einem neu formierten Schulchor, eine Eigenkomposition des Musikkurses der E-Phase und eine indianische Weise rundeten das Programm ab.

Mit einem Glas (natürlich alkoholfreiem) Sekt und Häppchen klang die Veranstaltung aus – fast pünktlich konnte die unermüdliche Brigitta Heinze dann ihren Geschichtsunterricht in der Q-Phase beginnen …

Hm

 

Fotos: Keno Rätzke

Back to the Kolleg

Begleitet von einem dreiköpfigen Reiseleiterteam des Unternehmens MillenniumTravel, das aus einer etwas überdrehten Dame sowie einem sehr coolen Herrn sowie einem sehr smarten Herrn bestand, wurde das geneigte Publikum auf einen der einst bevölkerten Planeten – die Erde – an einen einst gut besuchten und jetzt außerordentlich sehenswerten Ort geführt.

Die Zeitreise – der Titel legt es nahe – ging ins Oldenburg-Kolleg, in dem einige der Fundstücke durch dem von sich und seiner Wissenschaft begeisterten Historiker Dr. Dr. Doktor erläutert wurden. Dieser erkannte auch sofort Frau Heinze als eine Schwester im Geiste und formulierte (wenig charmant?): „Wenn ich Geschichte sehe, erkenne ich sie.“ Artefakte wie ein Tageslichtprojektor, Tafel und Geodreieck wurden durch praktische Vorführungen anschaulich erläutert, aber auch kritisch befragt: Wieso heißt der Tagelichtprojektor so, wenn er doch weder Tageslicht produziert noch bei demselben wirklich zu gebrauchen ist?

Gegenstand der Betrachtung vergangener Zeiten waren auch die Angehörigen des Kollegs, die sich (vermutlich nicht nur mit dem Abstand der Jahre) in verschiedene Gruppen einteilen lassen. So kamen Zuspätkommer, Medienabhängige, Schnorrer, Unordentliche, aber auch Kontrollfreaks sowohl auf der Seite der Kollegiaten als auch auf der Seite der Lehrerschaft zu Wort. Mancher mag sich einer dieser Gruppe mehr oder weniger zugehörig fühlen, besonders vertraut erschien vermutlich vielen der Satz: „Im nächsten Semester starte ich durch!!!“ Aber auch nachdenkliche Töne wurden angeschlagen, wenn z. B. der Alptraum eines Kollegiaten mittels einer Videosequenz veranschaulicht wurde.

Darüber hinaus wurden zahlreiche Machenschaften und Mysterien des Kollegs aufgedeckt und so erfuhr das erstaunte Publikum von der Wett- und Spielleidenschaft am Kolleg, nämlich Wetten innerhalb des Kollegiums (auf die Namen abwesender Kollegiaten und die Anzahl der Nachschreiber) und geheimnisvolle Pokerrunden im Büro des Schulleiters, in denen Unmengen von Keksen die Besitzer wechselten, das Ganze gedeckt von der Sekretärin! Das mag die teilweise variierenden Öffnungszeiten erklären… Auch das Rätsel des merkwürdigen Geruchs in Raum 31 wurde verfolgt, und ebenso die Frage, warum die 329 nicht an der Haltestelle „Sportweg“ hielt, wurde zumindest formuliert. Videobeweise trugen hier nicht unmaßgeblich zur Erhellung bei.

Goethe hatte recht: „Man sieht nur, was man weiß.“ – Man wird einige Phänomene am Oldenburg-Kolleg nun mit anderen Augen betrachten… Dank an den Kurs Darstellendes Spiel (E-Phase und Q-Phase) unter der Leitung von Gerda-Karin Oostinga für die Klärung einiger Rätsel am Kolleg: „Back to the Kolleg“ – Fortsetzung erwünscht!

Hm

 

Berufs- und Studienorientierung am Kolleg

Wieder einmal Gäste im Kolleg – und in diesem Jahr war das Team komplett: Christa Funke von der Carl-von-Ossietzky-Universität, Eike Betten sowie Studierende der Jade-Hochschule, Jens Müller-Sigl vom Studentenwerk Oldenburg und Susanne Sander von der Agentur für Arbeit waren gekommen, um die Kollegiatinnen und Kollegiaten bei ihren Überlegungen zu ihrer beruflichen Zukunft zu unterstützen.

Nach einem kurzen Vortrag von Christa Funke über die besonderen Anforderungen eines akademischen Studiums im Allgemeinen ging es in beratenden Einzelgesprächen weiter, in denen u. U. einige Fehlinformationen korrigiert werden konnte (es gibt z. B. durchaus BAföG jenseits der 30, eine freudige Überraschung für einige …).

Hm

Wir wollen Nachwuchs!

Unsere Schule würde sich über mehr Schülerinnen und Schüler freuen, doch an den letzten beiden Samstagen ist Vogel- und anderer Tiernachwuchs für die Teilnehmenden des „Gartenkurses“ von größerer Bedeutung gewesen. Da die natürlichen Lebensräume für jegliche Arten von Tieren durch die zunehmend dichtere Bebauung und die Eingriffe des Menschen in die Natur immer kleiner werden, liegt es uns am Herzen, Unterschlupfe für Vögel, Kleinsäuger und Insekten zu schaffen. Aus diesem Grund haben wir von der BINGO Umweltlotterie gespendete Nistkästen auf dem Gelände der Schule angebracht. Diese sind speziell auf die jeweiligen Arten angepasst und bieten den Tieren einen geschützten Ort zum Brüten und Aufziehen ihres Nachwuchses.

Neben Nistkästen für verschiedene Vogelarten, wurden auch Fledermaus-, Hummel-, Hornissen-, Igel- und Eichhörnchenkästen montiert. Bei der Auswahl der Anbringungsorte wurde jeweils auf die bevorzugten Brut- und Lebensbedingungen der Arten geachtet. Tatkräftig und mit gutem Teamwork konnten an den zwei Gartentagen 74 Nistkästen an Hauswänden, Bäumen angebracht und in Steinhügeln versteckt werden.

Jana Schmidt und Lara Meyer