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Shakespeare zum Mitmachen

Wie schafft man es, Shakespeares Werk in der Kürze von 90 Minuten so zu präsentieren, dass am Ende alle nicht nur etwas gelernt, sondern auch noch viel gelacht haben?

Man nehme zwei spielfreudige Schauspieler aus England und versetze sie in das Theater-Foyer des Oldenburg-Kollegs, wo sie auf angetane Kollegatinnen und Kollegiaten treffen, die sich gerne auf das interaktive Spiel einlassen.

Weitere Zutaten sind grelle Perücken, Hüte, Rosen, Säbel, Schilder und eine Pastete. Und alles weitere, was noch fehlt, wird durch die engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer besorgt, egal ob ein magischer Wald oder die aus der Feder Shakespeares stammenden Figuren.

Mit Emily Sly (Shakespeare) und Henry Lambert (sein Laufbursche) von der Company Big Wheel aus London wehte ein Hauch der großen britischen Kultur im Spätherbst ihrer Existenz durch das florierende Oldenburg-Kolleg.

Fr

 

Fotos: Keno Rätzke

Ein Riss in der Fassade

„Theater trifft Soap“ – Unter dieser Überschrift feierte das aktuelle Stück des Kurses Darstellendes Spiel unter der Leitung von Frau Oostinga Premiere.

Im Mittelpunkt der Komödie steht die Familie von Hohenfels. Vater Alexander ist nach einem Urlaub in Hude nicht wieder in die Heimat zurückgekehrt und gilt nach einer längeren Zeit des Wartens nun als offiziell verstorben. Die Hinterbliebenen kommen zusammen, um den Verlust gemeinsam zu beklagen. Doch bereits nach wenigen Minuten beginnt die Fassade des Trauerhauses zu bröckeln. In Form verschiedener innerer Monologe – realisiert durch Alter Egos – wird deutlich, dass die Anwesenden nur bedingt um den Verstorbenen trauern. Da sind Witwe Isabella, die sich seit Jahren vernachlässigt fühlte und nun eher dem bevorstehenden Geldsegen frohlockt, und die Zwillinge Victoria und Antonia, die ihren Vater zwar vermissen, seine Zuneigung jedoch immer als ungerecht verteilt empfanden. Bruder Enrico, der eher an Isabella interessiert war als an Alexander, sowie die Nachbarn, die die Harmonie im Hause von Hohenfels offen infrage stellten, vervollständigen das Bild einer eher brüchigen Familienstruktur. Lediglich Alexanders Anwältin Linda lässt ehrliche Gefühle ihm gegenüber durchblicken. Im Verlauf des Stückes erfährt das Publikum durch verschiedene amüsante Rückblenden die Gründe für diese Zustände und wird dabei durch ein Geflecht aus Lügen und (Ent-)Täuschungen getragen, das auch vor Alexanders Vaterschaft nicht halt macht: Mit einem lauten Knall fällt eine Wurfsendung in den Publikumsraum, die offenbart, dass sich nur noch eine der beiden Zwillingstöchter sein eigen Fleisch und Blut nennen kann. Jedoch bleibt der verlorene Zwilling in der Familie, erweist sich schließlich Enrico nach einer rosenbedeckten Nacht als Vater Nummer zwei. Zum Schluss erscheint – Deus ex Machina sei Dank – Alexander auf der Bühne und lässt durch seine Anwältin verlauten, nun ohne seine Frau, jedoch mit Kindern und Vermögen ein neues Leben beginnen zu wollen. Zurück bleiben eine überraschte Ehefrau sowie ein Publikum, das sich nicht besser hätte unterhalten fühlen können.

Wu

 

   

 

Einladung zum Adventstreffen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Vorstand des Fördervereins des Oldenburg-Kollegs lädt alle Mitglieder und Freunde des Kollegs sehr herzlich ein zum diesjährigen

 

Adventstreffen

am Samstag, den 15. Dezember 2018 um 16 Uhr im Kolleg.

 

Für eine adventliche Bewirtung sowie für Punsch ist gesorgt.

Werbt für unser Treffen, sprecht Freunde von damals an und bringt sie mit.

Das Organisationsteam freut sich über eine kurze Rückmeldung, ob Ihr dabei seid:

0441- 40896-0 (Sekretariat: Frau von Aschwege oder Frau Wardenburg) oder

info@oldenburg-kolleg.de

 

Wir freuen uns auf Euch!

 

Der Vorstand des Fördervereins

Dorota Weger

Claudia Johl

Beate Beime

Michael Gründler

Eilert Hustede

LOOPing II

Mind-Map zum Thema „Gruppenarbeit“

 

„Gruppenarbeit ist etwas für Loser und Schwätzer – die Schlauen kommen allein besser zurecht!“

Der zweite Teil des Methodentrainings am Kolleg beschäftigte sich mit dieser nicht von allen geliebten Form der Zusammenarbeit. Nach einem theoretischen Vorlauf, in dem betont wurde, dass Gruppenarbeit natürlich kein Allheilmittel ist, sondern sich in erster Linie für divergierende Aufgabenstellungen eignet, folgte der Praxistest.

 

    

LOOPing

Lernplakat zum Thema „Klausurvorbereitung“

 

LOOPing (Lernen organisieren und optimieren) – dieses Methodentraining hat am Kolleg eine lange Tradition! Auch in diesem Jahr wird das Projekt im Rahmen des Unterrichts für die E-Phase angeboten, und zwar in drei Modulen zu unterschiedlichen Bereichen des Lernens und Arbeitens. Am ersten Termin am 5.September ging es für die Kollegiatinnen und Kollegiaten um die Themen „Lernen und Behalten / Prüfungsbereitung“. Grundsätzlich im Klassenverband, aber auch in Kleingruppen setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihrer persönlichen Lernbiographie auseinander, bekamen neue Impulse und gingen – so die Hoffnung der Lehrkräfte – mit der einen oder anderen Erkenntnis und dem einen oder anderen guten Vorsatz nach Hause. Bei der zweiten Veranstaltung im Oktober wird die Arbeitsform „Gruppenarbeit“ in den Blick genommen. Den Abschluss bildet im Februar das dritte Modul, in dem es um den Themenbereich „Präsentieren“ geht.

Begrüßung der neuen Kollegiatinnen und Kollegiaten

Am ersten Schultag nach den Sommerferien begrüßte der neue Schulleiter, Herr Diemer, im  Forum des Oldenburg-Kollegs die Neueinsteiger, die den Unterricht der Einführungsphase besuchen werden. In seiner Ansprache gab er einen Ausblick auf die bevorstehende Zeit am Kolleg, wobei er auch auf möglicherweise auftretende Schwierigkeiten einging. Anschließend hatten die vier neuen E-Phasen-Klassen Unterricht bei ihren Klassenlehrerinnen.

Neuer Schulleiter am Oldenburg-Kolleg

Pünktlich zum Schuljahresbeginn übertrug Frau LRSD Pünt-Kohoff Herrn StD Clemens Diemer die Leitung des Oldenburg-Kollegs und des Abendgymnasiums. Frau Pünt-Kohoff zeigte sich erfreut, dass der Wechsel von Herrn Beime zu Herrn Diemer nun nahtlos vonstatten geht. Herr Diemer war bisher als Koordinator am benachbarten Gymnasium Eversten tätig und sieht mit Spannung und Freude den neuen Aufgaben entgegen.

„Der Pakt“

Ähnlichkeiten mit Goethes „Faust“ waren natürlich nicht rein zufällig, sondern beabsichtigt.

Also: Ein von den ständigen Gebeten der Menschen genervter Gott gerät eher zufällig in einen Pakt, als er wegen administrativer Nachfragen in Sachen Seelenverwaltung mit seinem alten Bekannten Luzifer ein Gespräch führt. Es geht um die Schülerin Maxime – einerseits mit einem Hang zu exzessiver Freizeitgestaltung, andererseits mit wenig Hoffnung, die bevorstehenden Abiturprüfungen erfolgreich zu bewältigen. Zudem ist sie beständigen Anfeindungen und Beleidigungen ihrer Mitschülerin Céline ausgesetzt, die jede Gelegenheit wahrnimmt, sich über ihre „Dummheit“ lustig zu machen.

Wer wird es schaffen, Maximes Seele für sich zu gewinnen?

Luzifer hat einen in der Tat teuflischen Plan. Er stiehlt sich in Maximes Zimmer und bietet ihr in der Manier eines aalglatten Versicherungsvertreters einen Handel an: ein Abiturzeugnis gegen eine menschliche Seele! Der Handel präsentiert sich Maxime als eine Win-win-Situation, hat sie doch sofort Céline im Sinn, um die es ihrer Meinung nach nicht schade wäre.

Aber wie von Zauberhand – eindrucksvoll inszeniert durch den Einsatz eines Stroboskops – gibt es auf einmal eine ganz neue Céline: mitfühlend und unterstützend wird sie zu Maximes guter Freundin, die sie ‚wunderbarerweise‘ zu außerordentlichen schulischen Leistungen führt.

Und tatsächlich! Maximes Noten verbessern sich schlagartig, sie glänzt in den Prüfungen und ist überglücklich, bis sich der Teufel wieder bei ihr meldet, um seinen Teil einzufordern. Das bringt sie in ungeahnte Gewissenskonflikte, sieht sie sich doch nicht in der Lage, ihren ursprünglichen Plan umzusetzen und ausgerechnet ihre Gefährtin Céline zu opfern. Lieber gibt sie sich selber den Tod.

Also werden am Ende allen erfolgreichen Schülerinnen feierlich die Abiturzeugnisse überreicht, allein Maxime fehlt. Aus dem Off hört man ihren Abschiedsbrief, für den Céline so gar kein Interesse hat, denn der Teufel hat sie längst zu ihrem alten Ich zurückgeführt.

Am Ende geht also der perfide Plan des nun triumphierenden Teufels auf, der die leblose Maxime an ihren neuen „Wohnort“ zerrt, einen machtlosen Gott zurücklassend…

Durch den Einsatz zahlreicher technischer Mittel wie z.B. das schon erwähnte Stroboskop, Flammen und allerlei akustische Effekte wurde die Handlung eindrucksvoll unterstützt.

Vielen Dank an das engagierte Ensemble (DarstellerInnen und Technik) unter der Leitung von Monika Frenking, für ein unterhaltsames, aber auch nachdenklich stimmendes Theaterstück zum Schuljahresausklang.

Hm

 

Fotos: Keno Rätzke

 

Verabschiedung unseres Schulleiters Bernd Beime

Gäste von nah und fern waren gekommen, um an der Verabschiedung des Schulleiters des Oldenburg-Kollegs Bernd Beime teilzunehmen.

Nach einem musikalischen Auftakt und der Begrüßung durch den Stellvertretenden Schulleiter des Abendgymnasiums Oldenburg Uwe Hahn und die Stellvertretende Schulleiterin des Oldenburg-Kollegs Brigitta Heinze dankte die Vertreterin der Niedersächsischen Landesschulbehörde Silvia Pünt-Kohoff dem scheidenden Schulleiter Bernd Beime für seine Verdienste im Schuldienst (36 Jahre am Oldenburg-Kolleg!) und betonte dabei auch seine Bereitschaft, sich in verschiedenen Gremien zu engagieren, um ihm dann die Urkunde über die Versetzung in den Ruhestand zu überreichen. Soweit der offizielle Höhepunkt der Veranstaltung.

Es folgten Grußworte des Leiters des Amtes für Schule und Bildung der Stadt Oldenburg Michel Welp, des Sprechers der Schulleiter der Oldenburger Gymnasien (Günter Tillmann) und des Sprechers des Landesrings der Kollegs (Wieland Wartchow) sowie des Landesringes der Abendgymnasien (Matthias Keßling), die einstimmig die konstruktive Mitarbeit von Bernd Beime hervorhoben.

Auch die Fördervereine beider Schulen hatten Mitglieder entsandt: Michel Gründler und Daniel Kaszanics dankten Bernd Beime für dessen jahrelange Unterstützung.

Burkhard Schöning (Oldenburg-Kolleg) trug mit der Unterstützung von Marvin Hellbusch (Abiturient des aktuellen Jahrgangs) das selbst komponierte Stück „Tracks of Sand“ vor und nutzte dieses Bild in seiner anschließenden Rede, um über die Spuren des scheidenden Schulleiters zu sprechen, die er hinterlassen wird, nicht ohne auf dessen private Biographie einzugehen.

Es folgten die Abschiedsworte von Uwe Hahn und Matthias Kalus (Abendgymnasium), die Bernd Beime für die Zusammenarbeit dankten und insbesondere darauf verwiesen, dass das Abendgymnasium und das Kolleg durch Herrn Beime mehr und mehr zu einer Gemeinschaft geworden seien. Allerdings wurde auch hier nicht nur Berufliches verhandelt, sondern auch die eine oder andere Anekdote verraten, die Zeugnis vom aufgeschlossenen Wesen des Schulleiters a.D. ablegten.

Birte Jeddeloh dankte Bernd Beime im Namen der gesamten „Schülerschaft“ für seine offene und humorvolle Art, mit der den diversen Anliegen der Studierenden sowie der Kollegiatenschaft begegnet sei.

Axel Brandt (Mitglied des Personalrats des Oldenburg-Kollegs) schaute in die Zukunft und zeigte sich zuversichtlich, dass Bernd Beime im Ruhestand nicht in ein Nichts fallen werde, und die gleiche Zuversicht sprach aus Bernd Beimes Abschiedsworten, der sich sichtlich gerührt zeigte.

Für die musikalische Gestaltung der Veranstaltung sorgte Andreas Engelhardt: Er spielte mit Imke Heyer Dvořák; der neu zusammengestellte Schulchor, bestehend aus Schülern und Kollegen beider Schulen, trug unter seiner Leitung eine umgetextete Version des Liedes „Wochenend und Sonnenschein“ und „Evening Rise“, eine indianische Weise, vor.

Der überraschende Schlusspunkt der Verabschiedung war Colum Thölen (ebenfalls Abiturient 2018), der in vollem ‚Ornat‘ mit seinem Dudelsack „Should Auld Acquaintance Be Forgot“ spielend ins Forum einzog: Alle Anwesenden stimmten ein und sangen mehr oder weniger textsicher mit, ein wehmütiger Abschluss einer langen, aber nicht langweiligen Veranstaltung.

Hm

 

Fotos: Keno Rätzke

Abitur 2018

41 glückliche Absolventinnen und Absolventen des Oldenburg-Kollegs konnten am 21. Juni 2018 ihr Abiturzeugnis aus den Händen des Schulleiters Bernd Beime entgegennehmen, der damit seinen letzten Jahrgang verabschiedete. In seiner Rede stellte er einerseits fest, dass die Abiturientinnen und Abiturienten mit Recht stolz auf ihre erbrachten Leistungen sein könnten, wies aber auch darauf hin, dass nun neue Herausforderungen und neue Verantwortlichkeiten warteten. Martina Kaiser und Christina Kreutzmann, die auf Wunsch der Kollegiatinnen und Kollegiaten die Rede für das Kollegium hielten, verglichen die Jahre in der Theodor-Heuss-Straße mit einer Achterbahnfahrt – in der anschaulichen Schilderung über die Höhen und Tiefen der E- und Q-Phase fanden sich viele wieder. Gleiches galt für die Ansprache von Simon Wolters, der als Sprecher des Abiturjahrgangs insbesondere die geistigen „Höhenflüge“ des Jahrgangs Revue passieren ließ und den Zusammenhalt der Kollegiatinnen und Kollegiaten hervorhob.

Für die musikalische Umrahmung sorgte Andreas Engelhardt mit Birte Jeddeloh und Burkhard Schöning sowie dem Musik-Kurs der E-Phase und dem Schulchor.

Hm

 

Fotos: Keno Rätzke