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Freie Schulplätze zum Schuljahr 2020/21

Zum kommenden Schuljahr 2020/21 hat das Oldenburg-Kolleg noch Schulplätze frei. Weitere Informationen gibt es auf unserer Homepage sowie unter unserer Telefonnummer 0441 – 40896-0.

Unser nächster individueller Beratungs- und Informationsabend für Neueinsteiger*innen findet am Montag, 8. Juni, 18:30 Uhr statt.

Obstbäume schneiden auf der Streuobstwiese

Unser erster Gartenkurstermin dieses Halbjahr sah nicht gerade verlockend aus, grauer Himmel und Regen erwarteten uns.

Aber das hielt den Kurs nicht davon ab, sich zu treffen. Hinzu kam, dass wir einen Referenten des NABU zu Gast hatten, der uns erklärte, zu welchem Zweck und auf welche Art man Obstbäume schneidet. Als zusätzliche Gäste hatten wir noch Herrn Dr. Hustede und Frau von Aschwege im Kurs. Beide wollten sich ebenfalls informieren, wie sie ihre Bäume im eigenen Garten richtig schneiden können.

Der Referent, Christian Sievers, hat zu Anfang erst einmal über heimische Obst(baum)sorten referiert. Apfel und Birne z. B. seien Kernobst; Pflaume, Kirsche, Eberesche und Mispel Steinobst-Sorten und zum Beerenobst würden u. a. Johannisbeere, Brombeere und die Himbeere gehören.

Daraufhin hat er erklärt, was es alles für bestimmte Schnitte bei Obstbäumen gibt, z. B. die Spitzenförderung, bei der die längste Spitze gefördert wird und die Seitentriebe zurückgeschnitten werden, die Oberseitenförderung (Abb.), bei der die Triebe, die nach unten wachsen, entfernt werden, den Verjüngungsschnitt, bei dem die Triebe um 1/3 des letztjährigen Wuchses gekürzt werden und die Scheitelpunktförderung. Hier wird der Ast nach unten gebunden und beim Dehnungspunkt kommt ein neuer Trieb.

Grundsätzlich gilt, dass die Triebe, die in den Baum hineinwachsen, geschnitten werden müssen, da der Trieb sonst Platz und Licht für das Obst wegnimmt. Es hat sich eine Pyramidenkrone (Abb.) bewährt, ein Mitteltrieb mit 3 Leittrieben. Auch wurde uns gezeigt, wie ein Ast nicht abgeschnitten werden soll, ein „Huthaken“ soll nicht stehen bleiben, sondern soll möglichst nah am Ast abgeschnitten werden, ohne ihn zu verletzen (Abb.).

Nachdem wir, mit einer kleinen Kaffeepause zwischendurch, viel Theorie gehört hatten, ging es dann regengeschützt mit Gummistiefeln und Regenjacken auf unsere Streuobstwiese. Dort stehen Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäume. Hier konnten wir das Erlernte gleich in die Praxis umsetzen. Verteilt in Dreiergruppen, mit Leitern und Gartenscheren ausgestattet, haben wir die Bäume mit Hilfe von Christian Sievers zurechtgeschnitten. Der Regen hatte zum Glück nachgelassen, sodass wir uns entspannt an die Arbeit machen konnten.

Silvia Cassens

Wiederaufnahme des Unterrichts

Jahrgang 13 / Q4
   
27.04.  –  08.05.2020    prüfungsrelevanter Präsenzunterricht  
11.05.2020  Beginn der schriftlichen Abiturprüfungen  
Jahrgang 12 /  Q2
   
22.04. – 08.05.2020 online-gestütztes Lernen zu Hause  
ab 11.05.2020   Präsenzunterricht  
E-Phase
   
ab 22.04.2020 online-gestütztes Lernen zu Hause  
Ende Mai / Anfang Juni Präsenzunterricht  
Vorkurs
   
ab 27.04.2020 Präsenzunterricht  

Näheres (z.B. Raumpläne) bei IServ.

Das Sekretariat ist jeweils von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr telefonisch oder per Mail zu erreichen.

 

Aus dem Leben eines Rollstuhlfahrers

So lautet der eher unspektakuläre Titel der Aufführung des Kurses Darstellendes Spiel (Q2), die erstmalig unter der Federführung eines ehemaligen Kollegiaten, Patrick Gehlenborg, lag. Der Abiturient des Jahrgangs 2011, inzwischen Student der Anglistik und Theaterwissenschaften an der Universität Bochum, ist selber betroffen – er sitzt in einem Elektrorollstuhl -, jetzt gestaltete er mit dieser Inszenierung einen Teil seines Bachelor-Examens. Patrick Gehlenborg stellte in einer lockeren Szenenfolge Erfahrungen seines Alltags dar, die er genauso oder so ähnlich am eigenen Leib erlebt hat. Und so treten auf: ein Assistent, der beim Vorstellungsgespräch aus allen Wolken fällt, weil er erfährt, dass die Unterstützung eines körperlich eingeschränkten Menschen tatsächlich Arbeit bedeutet; ein Ergotherapeut, der dem Studierenden einen Therapieball „erklärt“ und ihn dabei wie ein Kleinkind behandelt, dem ein Spielzeug hingehalten wird; ein vegan lebender Assistent, der ihm nur widerwillig und unter Anwenden „magischer“ Rituale eine Wurst auspackt; eine esoterische Assistentin, die sich weigert, eine Mikrowelle zu benutzen, und deshalb versucht, ein Körnerkissen durch rasches Schwingen zu erwärmen; die Besitzerin einer angeblich barrierefreien Pension in Bayern, die dem Rollstuhlfahrer gut zuredet, weil sie glaubt, dass ihm das Trinken eines „Schnapserls“ schon helfen werde, eine Treppe hinaufzugehen, bis hin zu einer Urlauberin, die ihn ohne Bösartigkeit am Strand fragt, ob „es“ auch denken könne…

Sowohl der Textvorlage als auch der Inszenierung gelingt die Gratwanderung, Staunen und Betroffenheit zu erzeugen, ohne ins Larmoyante zu verfallen, wenn hier die alltäglichen Kämpfe eines Rollstuhlfahrers gezeigt werden, der auf die Hilfe anderer angewiesen ist, aber auf unglaubliche Ignoranz und Arroganz stößt.

Eine Aufführung, die den Nerv der Kollegiaten*innen traf und niemanden unberührt ließ, was die regen Diskussionen im Anschluss zeigten! An dieser Stelle sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Zuschauer*innen auch der Leistung dieses jungen Mannes, der das Abitur trotz aller Hindernisse ‚gepackt‘ hat, ihren Respekt zollten.

Vielen Dank an Patrick Gehlenborg und an den Kurs von Frau Frenking!

Hm

Ich glaub‘, ich hör‘ schlecht… … und das mit vier Ohren!

Mit dieser Erkenntnis begann eine Reise in die Welt menschlicher Konflikte.
Begleitet wurden die neun (Rekord!) Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Mediatorenlehrgangs am Oldenburg-Kolleg unter anderem von dem prominenten Kommuni-kationsforscher Herrn Schulz von Thun – oder zumindest von dessen Theorien zu den vier Seiten einer Nachricht.
Neben vielen theoretischen Aspekten und praktischen Übungen zur Kommunikation und Er-kenntnissen darüber, wie diese ge- oder misslingen kann, konnte auch erfahren werden, wie häufig man selbst von außen betrachtet in Konfliktsituationen geraten ist, die man mit den richtigen Fragen und Antworten hätte umgehen können.
Genau das haben die neuen Schülermediatoren am ersten Februar-Wochenende gelernt und sie können ihr Know-how zukünftig als ausgebildete Mediatoren in der Schule einbringen. Sie können entweder direkt angesprochen werden oder über die e-Mail-Adresse: mediatoren@ol-kolleg.de kontaktiert werden – je früher in einem Konfliktfall, desto besser.
Kr

30 Jahre Mauerfall

Ein wenig verspätet – aber natürlich nicht zu spät! – hatte die Fachgruppe Politik/Wirtschaft zum 30jährigen Jubiläum des Mauerfalls ins Forum des Kollegs eingeladen. Im Unterricht erstellte Wandbilder informierten über die deutsch-deutsche Vergangenheit und typische Gegenstände des Alltags dokumentierten den Alltag diesseits und jenseits der innerdeutschen Grenze.

In einem Quiz hatten die Kollegiaten*innen die Gelegenheit, ihre Geschichtskenntnisse unter Beweis zu stellen und konnten sich für ihr Wissen eine kleine Belohnung abholen.

Vielen Dank an Herrn Hesse, Frau Kaiser, Herrn Köberlein und Frau Sattaf!

Weihnachtsfeier 2019

Zur Neuauflage einer gemeinsamen Weihnachtsfeier hatten der Kollegrat sowie die Studierendenvertretung des Abendgymnasiums am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien geladen. Neben musikalischen Einlagen und einer Feuershow vor dem Schulgebäude wurde ebenfalls ein Singstar-Wettbewerb angeboten. Wer seinem gesanglichen Talent nur bedingt traute,  konnte sich alternativ auf der Tanzfläche austoben. Ein reichhaltiges Buffet und diverse Getränke, darunter auch Herr Hahns berühmte Feuerzangenbowle, standen für das leibliche Wohl zur Auswahl. So war es nicht verwunderlich, dass bis spät in den Abend gemeinsam gefeiert wurde.

Alle Jahre wieder…

So auch am 14. Dezember 2019! Der Förderverein hatte zum alljährlichen Adventstreffen eingeladen und zahlreiche ehemalige Kollegiaten*innen sowie pensionierte und noch aktive Lehrkräfte versammelten sich im weihnachtlich geschmückten Musikraum, um sich bei Kaffee, Kuchen und Keksen über Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit zu unterhalten, aber auch um sich über die Pläne für die Zukunft auszutauschen. Bis zum nächsten Jahr!

Das Adventstreffen 2020 wird, wie jedes Jahr, am Samstag vor dem 3. Advent stattfinden, also am 12. Dezember 2020.

Der neue Vorstand des Fördervereins
Wiedersehen nach dem Abitur