Die beste Zeit auf dem Kolleg – Studienfahrt Helgoland

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Montagmorgen viertel vor zehn, der schlimmste Moment der Woche steht uns kurz bevor, die Schifffahrt nach Helgoland bei gemeinem Seegang. Berechtigte Angst breitet sich aus, aber dennoch kommen wir alle, wenn auch der eine blasser als der andere, auf Helgoland an. Erst mal geht’s zu Fuß (einmal quer über die Insel) zur Jugendherberge, dort erst mal Zimmer beziehen und Sachen auspacken, bevor es direkt mit unserem straffen Zeitplan losgeht, angefangen mit der Besichtigung des Aquariums. Nach dem Abendbrot geht es dann in die Hummeraufzucht, wie niedlich die doch sein können!
Kaum hat man abends geschlafen, ging es Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagmorgen um 6.30 Uhr zur Frühexkursion, Morgenmuffel mit inbegriffen (ihr redet ja morgens!). Um 8.00 Uhr gab es dann das ersehnte Frühstück, welches wir ausgiebig wahrgenommen haben, da es danach direkt mit Unterricht bis Mittag weiter ging. Nach der Mittagspause ging es dann mit den Nachmittagsexkursionen los. Dienstag waren wir in der Tauchstation „der Führer ist noch nicht da“. Mittwoch ging es dann vom Verein Jordsand los zum Lummenfelsen, dort haben wir Trottellummen, Basstölpel, Dreizehenmöwen, Silbermöwen und Tordalke beobachtet, einige davon machen ihrem Namen alle Ehre. Donnerstag ging es dann in die Vogelwarte, nun wissen wir, wie man Vögel fängt. Um 18.00 Uhr gab es jeden Abend essen, Donnerstagabend hat Matze dann den Grill-Master bei Sonnenuntergang für uns gespielt, lecker war´s. Vollgegessen ging es dann jeden Abend mit Unterricht weiter, die Konzentration lässt langsam nach. Feierabend hatten wir dann um neun, spätestens halb zehn.
Auf Freitag haben wir uns alle gefreut, endlich mal bis 7.00 Uhr schlafen, frühstücken um 8.00 Uhr, danach packen und Zimmer räumen. Mit Sack und Pack ging es dann wieder zu Fuß quer über die Insel zum Hafen, dort haben wir unser Gepäck verstaut und sind dann rüber auf die Düne gefahren. Dort haben wir ein bisschen experimentiert, Malte geblutet und Seehunde beobachtet. Nach einstündiger Schlafpause am Strand ging es zurück zum Schiff, um wieder auf die Insel zu kommen. Von dort fuhr dann die MS Atlantis um 16.20 Uhr bei strahlendem  Sonnenschein und kaum Seegang in Richtung Heimat.
Es war eine sehr lehrreiche, interessante und schöne Woche. Auch wenn der Zeitplan eng bemessen war, hat es sehr viel Spaß gemacht. Wiederholung erwünscht.

Jenny Jehser

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