Mottowoche 2019

Auch in diesem Jahr fand in der letzten vollen Schulwoche des 4. Semesters die sogenannte Mottowoche statt. 5 Tage lang wanderten unter anderem ABC-Schützen, Kindheitshelden und Disney-Charaktere durch die Schulflure und feierten gemeinsam das bevorstehende Ende der Unterrichtszeit. So bot sich allen eine gute Gelegenheit, um noch einmal positive Energie für die bevorstehenden Abiturprüfungen zu tanken.       

Nachhaltigkeit im Schulalltag

Was können wir tun, damit unsere Schule nachhaltiger wird, damit sich die, die hier lernen, wohler fühlen und weniger Ressourcen verbrauchen? Diese Fragen stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminarfaches Nachhaltigkeit und starteten gleich mehrere Projekte: Plakate und kleine Filmszenen zum Nachdenken und Schmunzeln wurden entwickelt, eine Fahrgemeinschaftsbörse gestartet. Auch das Projekt „Learning by Eating“ wurde ins Leben gerufen und auf dem Schulserver Iserv gestartet: Gemeinsam kochen, essen und lernen macht Spaß, fördert den sozialen Zusammenhalt und spart Energie und Rohstoffe.

 

Plakate erstellt von Melanie Görke und Nora Lohner (Q4)

Tag des offenen Klassenzimmers

Nicht nur Kaffee und Kekse, sondern vor allem jede Menge Informationen erwarteten die Besucherinnen und Besucher im Oldenburg-Kolleg. Interessierte hatten an diesem Tag die Gelegenheit, die Angebote des zweiten Bildungswegs besser kennenzulernen als durch das bloße Lesen des Informationsmaterials: Die Türen der Klassenzimmer standen buchstäblich offen, so dass man in den Unterricht hineinschnuppern und sich so einen direkten Eindruck vom Lehren und Lernen am Kolleg verschaffen konnte. Darüber hinaus stellten sich natürlich nicht nur Lehrkräfte als Gesprächspartner zur Verfügung, sondern auch viele Kollegiatinnen und Kollegiaten „standen Rede und Antwort“ und ließen durch ihr Engagement die Veranstaltung zu einem Erfolg werden.

Am Ende des Tages waren sich alle einig: eine lohnende Veranstaltung, die im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden sollte!

 

Mit Hauptschulabschluss zum Abitur!

Vorkursbeginn: Montag, 04.02.2019, 8.30 Uhr

Jetzt noch anmelden! Es sind noch Plätze frei!

Mit dem Hauptschulabschluss ist die schulische Bildungskarriere noch lange nicht beendet!

Erwachsene über 18 Jahre können am Oldenburg-Kolleg ihre Fachhochschulreife oder ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg erreichen. Der erste Schritt erfolgt mit dem Vorkurs, der am Montag, dem 04. Februar 2019, um 8.30 Uhr in Oldenburg beginnt.

Den Traum vom Abitur oder Fachabitur verwirklichen!

Bis zu den Sommerferien werden die Teilnehmer für die 11. Klasse fit gemacht und qualifizieren sich für den eigentlichen Beginn des Bildungsganges. Sie werden wieder an das schulische Leben und den Stoff der ehemaligen Schulzeit herangeführt. Voraussetzung für den Besuch ist eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung oder der Nachweis eines gleichwertigen zweijährigen beruflichen Werdegangs, dazu zählen auch Nachweise wie Bundeswehr, Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder nachgewiesene Arbeitslosigkeit.

Der Vorkurs umfasst 20 Unterrichtsstunden in der Woche und findet am Vormittag von Montag bis Donnerstag statt. Mit Bestehen dieses Schulhalbjahres wird die Berechtigung erworben, das Oldenburg-Kolleg zu besuchen.

Die Anmeldung ist während der Öffnungszeiten

Montag bis Freitag

von 8.00 bis 19.00 Uhr jederzeit möglich.

Weihnachtsfeier 2018

Die Kollegiatenschaft und die Studierenden des Abendgymnasiums hatten zur gemeinsamen Weihnachtsfeier ins festlich geschmückte Forum eingeladen. Für musikalische Einlagen sorgten der Chor des Kollegs mit der Unterstützung der ehemaligen Kollegiatin Imke Heyer, „Die Band“ sowie der Solo-Klavierspieler Jannik Heuser unter der Leitung von Andreas Engelhardt. Aber auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz: Ein reichhaltiges Buffet, ein Waffelstand, diverse Getränke, darunter auch Herrn Hahns berühmte Feuerzangenbowle, die natürlich nicht fehlen durfte, waren im Angebot. Derartig gestärkt verwunderte es nicht, dass die Kondition für noch viele Gespräche und Tänze reichte.

Adventstreffen 2018

Am 15. Dezember fand das jährliche vom Förderverein des Oldenburg-Kollegs organisierte Ehemaligentreffen statt. Absolventinnen und Absolventen aus verschiedenen Abiturjahrgängen sowie ehemalige und jetzige Lehrkräfte kamen in der Schule zusammen und hatten sich bei Kaffee und Kuchen viel zu erzählen. Zwischendurch fand in gewohnter Kürze die Mitgliederversammlung des Fördervereins statt. Ein besonderer Dank gilt den beiden Vertreterinnen des Kollegrats Birte Jeddeloh und Kelly Robinson für die tatkräftige Unterstützung an diesem Nachmittag. Auch das nächste Ehemaligentreffen findet wieder am Sonnabend vor dem 3. Advent statt, also am 14.12.2019.

Was Fischgräten mit der Milchproduktion zu tun haben

„Strukturwandel in der Landwirtschaft“ – dies konnte sich der Erdkundekurs der Q1 am Beispiel des Milchviehbetriebes Boltes anschauen.

Der familiäre 85ha große Hof liegt am Stadtrand, teils im Landschaftsschutzgebiet „Everstener Moor“. Das bringe allerdings auch besondere Beschränkungen für die Landwirtschaft mit sich, erzählt uns Tanja Boltes, die älteste von drei Töchtern der Boltes. Tanja und ihre Schwester haben sich dazu entschlossen, eine landwirtschaftliche Ausbildung zu absolvieren und den Familienbetrieb weiterzuführen.

Die 120 Milchkühe der Familie erwirtschaften eine Milchleistung von 9000 Kilogramm oder Litern Milch pro Jahr. Doch bevor eine Kuh Milch gibt, muss sie zuerst ein Kälbchen bekommen. Wenn die Kuh ein Bullenkalb gebärt, wird dieses weiterverkauft, Boltes behalten nur die weiblichen Kälber. Diese kommen zunächst in ein so genanntes Iglu – kleine Hütten für einzelne Kälber. Anschließend leben die Kälber in einem luftig großen Stall mit viel Stroh und Platz und vor allem mit Artgenossen – fast wie ein Kindergarten.

Beginnt eine Kuh das erste Mal Milch zu geben, wird sie fortan zweimal pro Tag – morgens und abends – gemolken. Die Kühe werden in den „Fischgrätenmelkstand“ getrieben, welcher seinen Namen der Anordnung der Kühe beim Melken zu verdanken hat. Wie an einer Fischgräte stehen links und rechts jeweils sechs Kühe mit dem Hinterteil zu einer Gasse, von der aus die jungen Landwirtinnen die Euter säubern, mit der Hand anmelken und schließlich den mit Vakuum arbeitenden Melkroboter an das Euter setzen. Nun läuft alles automatisch – der Roboter misst, wie viel Milch die Kuh gibt und stoppt das Melken, wenn die Milchleistung nach etwa acht Minuten schwächer wird. Nun können die nächsten sechs Kühe in den Melkstand kommen. So werden am Tag um die 30 Liter pro Kuh produziert.

Für den gesamten Aufwand bekommen die Erzeuger derzeit etwa 36 Cent für den Liter Milch von den Molkereien. Wird die Milch von der am Hof stehenden „Milchtankstelle“ gekauft, kostet der Liter einen Euro. Trotz finanzieller Engpässe und steigender Schwierigkeiten in diesem Beruf kann sich Tanja Boltes nicht vorstellen die Kühe aufzugeben, sondern bemüht sich, die Milchviehlandwirtschaft näher, transparenter und spannender zu gestalten. So sind sie und ihre Schwester seit 2017 auf „mykuhtube.de“ zu verfolgen und vermitteln dort ein genaueres Bild von ihrem Alltag mit den Kühen.

Lisa Andreas (Q1)

https://www.milchviehbetrieb-boltes.de/

Shakespeare zum Mitmachen

Wie schafft man es, Shakespeares Werk in der Kürze von 90 Minuten so zu präsentieren, dass am Ende alle nicht nur etwas gelernt, sondern auch noch viel gelacht haben?

Man nehme zwei spielfreudige Schauspieler aus England und versetze sie in das Theater-Foyer des Oldenburg-Kollegs, wo sie auf angetane Kollegatinnen und Kollegiaten treffen, die sich gerne auf das interaktive Spiel einlassen.

Weitere Zutaten sind grelle Perücken, Hüte, Rosen, Säbel, Schilder und eine Pastete. Und alles weitere, was noch fehlt, wird durch die engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer besorgt, egal ob ein magischer Wald oder die aus der Feder Shakespeares stammenden Figuren.

Mit Emily Sly (Shakespeare) und Henry Lambert (sein Laufbursche) von der Company Big Wheel aus London wehte ein Hauch der großen britischen Kultur im Spätherbst ihrer Existenz durch das florierende Oldenburg-Kolleg.

Fr

 

Fotos: Keno Rätzke