Studienfahrt nach Helgoland

Nachdem wir (der Biologiekurs auf erhöhtem Anforderungsniveau) dann doch – entgegen der sich auf der Hinfahrt breit machenden Vermutung, dass wir den direkten Weg zu Neptuns Wohnzimmer eingeschlagen hätten – auf Helgoland angekommen waren und die Zimmer in der Jugendherberge bezogen hatten, ging es auch gleich los mit dem Programm: Inselrundgang, Vogelwarte, „Jürgen“ besuchen (Ökolabor der Biologischen Anstalt) und dann endlich schlafen.

Am nächsten Tag: Schlafwandeln (Frühexkursion) am Strand, Unterricht, Gewässeranalyse, Aquarium, Grillen, bei wunderschönem Sonnenuntergang „Tierchen“ (für die Experten: gemeint war „Plankton“) beobachten mit Dr. Hagmeier und dann schlafen, schlafen.

Donnerstag: Unterricht, Verein Jordsand, Vogelfelsen genießen mit Basstölpeln, Trottellummen, Dreizehenmöwen, Eissturmvögeln, Tordalken und angeblich einem Papageientaucher (große Speicherkarte für Fotoapparat einplanen). Abends im Felswatt kam es noch zu einer überraschenden Begegnung mit einer äußerst seltenen Lebensform: der gemeinen Stiefelspringtide (Stiefelushüpfustidus communis). Anschließend: schlafen, schlafen, schlafen.

Freitag: endlich auf die Düne und Kegelrobben und Seehunde live, in Farbe und ganz nah beobachten können. Dann war die Zeit schon wieder vorbei und die Fähre brachte uns zurück nach Cuxhaven ohne Relingkuscheln in Lee.