Jetzt noch anmelden für das Schuljahr 2022/23

 

Zum kommenden Schuljahr 2022/2023 gibt es noch freie Plätze am Oldenburg-Kolleg.

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick finden Sie auf unserem Schulflyer.

Weitere Informationen gibt es auf unserer Homepage sowie unter unserer Telefonnummer 0441/40896-0.

Herzlich Willkommen beim Oldenburg-Kolleg!

Das Oldenburg-Kolleg und das im gleichen Gebäude untergebrachte Abendgymnasium sind ganz normale staatliche Schulen, also ohne Schulgeld und mit den üblichen Ferienzeiten. Im Rahmen des zweiten Bildungsweges bieten wir zwei unterschiedliche Wege zum Erwerb des Abiturs oder der Fachhochschulreife an.

Unser Angebot richtet sich an ehemals Berufstätige, die ihre schulische Qualifikation tagsüber erweitern möchten. Falls Sie während der Qualifikation weiterhin berufstätig sein möchten, ist das Abendgymnasium Oldenburg die richtige Adresse. Wir sind vergleichbar mit der Oberstufe eines Gymnasiums. In der einjährigen Einführungsphase wird überwiegend im Klassenverband unterrichtet, in der folgenden zweijährigen Qualifikationsphase in Lerngruppen, die nach Fächern und Leistungsniveau differenziert auf das Abitur vorbereiten. Außerdem bieten wir für Hauptschul- und Realschulabsolventen Vorkurse an, die ein halbes Jahr dauern, wobei auch die Möglichkeit besteht, Fremdsprachenkenntnisse zu erweitern.

Das Oldenburg-Kolleg beim 20. Everstener Brunnenlauf

Nach einer coronabedingten Pause von 2 Jahren fand am 12. Juni endlich wieder der Brunnenlauf im Eversten Holz statt und ein Team des Oldenburg-Kollegs war mit dabei.

Nach einer kurzen Aufwärmphase unter der Leitung des stellvertretenen Schulleiters Herrn Dr. Hustede gingen um 12.30 Uhr 23 Läuferinnen und Läufer an den Start des Firmen- und Schnupperlaufs und konnten sich nach absolvierten 6,3 Kilometern über einen soliden 11. Platz in der Gesamtwertung freuen. Als schnellster Läufer seiner Altersklasse durfte Herr Dr. Hustede im Anschluss neben einer Urkunde eine Packung Regenerationsmüsli in Empfang nehmen. 

 

Gratulation an alle engagierten Läuferinnen und Läufer sowie ein herzliches Dankeschön an Herrn Dr. Hustede für die Organisation und Motivation im Vorfeld!

Für den 21. Brunnenlauf im kommenden Jahr sind weitere Laufinteressierte natürlich herzlich willkommen!

Beitrag: Britta Wulfen; Fotos: Oldenburg-Kolleg

 

 

Einführungsphase erhält Basis-Schulung in der Landesbibliothek

Am Freitag, den 03.06.2022, traf sich die E2 zu einer zweistündigen Basis-Schulung in der Oldenburgischen Landesbibliothek am Pferdemarkt.

Betreut wurde die Klasse von Herrn Dr. Fietz, der im Schulungsraum zunächst über die Geschichte der Landesbibliothek informierte. Es folgten eine Führung durch die Räumlichkeiten und die Erklärung zum Aufbau der Bibliothek. Zu sehen bekam die Gruppe die Magazinbibliothek, deren Bestand – genauso wie Nachschlagewerke und Zeitschriften – nur im Lesesaalbereich eingesehen werden kann, sowie die Freihandbibliothek, deren ausleihbaren Freihandbestand man auch nach Hause entleihen kann.

Besonders beeindruckend war das Magazin, das Besuchern sonst verschlossen bleibt und in dem u.a. der Gründungsbestand der Landesbibliothek zu sehen ist: unzählige in mit Gold bedrucktes Leder eingebundene Bände aus der Bibliothek von Georg Friedrich Brandes (1719-1791).

Zurück im Schulungsraum erfolgte eine Einführung in das Oldenburgische Regionale Bibliotheks- und Informationssystem (ORBIS), mit dessen Hilfe analoge sowie digitale Bücher und Zeitschriften recherchiert werden können.

 

Schließlich bekamen die Kollegiatinnen und Kollegiaten Aufträge, die sie in Gruppenarbeit erledigen sollten. Dazu gehörte beispielsweise, ein Buch eigener Wahl zu suchen und auszuleihen oder anhand des digitalisierten Inhaltsverzeichnisses im ORBIS eine kurze Inhaltsangabe zu einem Werk zu notieren. Ihre Ergebnisse stellten die Gruppen anschließend in einem Kurzvortrag vor.

Am Ende nutzten die Kollegiatinnen und Kollegiaten die Möglichkeit, sich einen Bibliotheksausweis ausstellen zu lassen, der auch für die Universitätsbibliothek freigeschaltet werden kann.

Beitrag/Fotos: Grzabka

Oldenburg-Kolleg – Es läuft!

In einem Monat, am 12. Juni um 12:30 Uhr, wird das Oldenburg-Kolleg mit einem Team beim Everstener Brunnenlauf an den Start gehen. Bisher sind 24 Läuferinnen und Läufer gemeldet, die Möglichkeit, sich nachzumelden, besteht noch bis Mittwoch, den 01. Juni.

8 Kollegiaten und 5 Lehrer haben am letzten Mittwochabend unter der Leitung des stellvertretenden Schulleiters und Laufexperten Herrn Dr. Hustede eine erste gemeinsame Trainingseinheit im Eversten Holz absolviert, bei der die Originalstrecke in gemütlichem Tempo abgelaufen wurde.

Eine weitere Trainingseinheit ist für Mittwoch, den 01.06. um 20:00 Uhr geplant. Treffpunkt ist das Wildschwein am Eingang zum Eversten Holz am Marktplatz Eversten.

Das Training wird wieder etwa eine Stunde dauern. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Beitrag: Grzabka, Fotos: Sommer

Spaß mit Musik aus aller Welt, wie es euch gefällt!

Im Musikunterricht am Oldenburg-Kolleg haben wir das Vergnügen, unsere Zeit mit musikinteressierten Mitkollegiatinnen und -kollegiaten zu verbringen, verschiedene Themen und Fragen rund um die Musik zu erörtern und natürlich auch unterschiedliche Musikinstrumente kennenzulernen und auszuprobieren. Einige bringen auch schon Vorkenntnisse mit und können ihre Instrumente den Mitschülern vorstellen. Die einen spielen Flöte, die anderen Gitarre, manche Klavier und manch einer auch das Didgeridoo!

Das Didgeridoo

Die traditionelle Bezeichnung des Didgeridoos ist „Yidaki“. Dieses mystische Instrument hat seinen Ursprung in Australien. Es wird sowohl zum gemeinsamen Musizieren als auch zu rituellen Zwecken genutzt. Man könnte es als Rhythmus und Bass prägendes “Exoten-Instrument” bezeichnen. Es wird meist aus einem 1–2,50 m langen Eukalyptusstamm angefertigt, welcher von Termiten ausgehöhlt wurde. In der Regel sind Didgeridoos mit der Kunst der Aborigines verziert, doch dies ist nicht immer der Fall.

Traditionell wird das Instrument hockend oder sitzend gespielt. Um einen Ton zu erzeugen, werden die Lippen in Vibration versetzt, welche dann am Mundstück des Instrumentes den Ton initiieren. Dies erfordert viel Luft, die nicht durch einen einzigen Atemzug bereitgestellt werden kann. Daher müssen Schüler, die das Didgeridoospiel erlernen, auch die Zirkulationsatmung erlernen, eine Technik, um die Vibration der Lippen aufrecht zu erhalten, während das Weiteratmen ermöglicht wird.

Beitrag/Foto: Fachbereich Musik des Oldenburg-Kollegs

„Fühl dich am Kolleg wie zuhause und lad‘ dein Handy in der Pause!“

Nachhaltigkeit wird nicht nur theoretisch im Unterricht behandelt, sondern soll auch praktische Anwendung im Schulalltag finden. Dies veranschaulicht das neuste Projekt des Gartenkurses. Es handelt sich dabei um eine autarke Handyladestation für Schüler*innen, die mit einem Solarpanel betrieben wird.

Unterstützung erhielt der Gartenkurs hierbei von dem ehemaligen Techniklehrer Horst Sander, welcher den Bausatz für die Station anfertigte. Dieser wurde von den Kursteilnehmer*innen zusammengebaut und anschließend mit einem Solarpanel verbunden, welches bei Sonneneinstrahlung Strom zur Verfügung stellt.

Dieses Projekt ermöglichte es den Schüler*innen einen praxisnahen Einblick in die Elektrotechnik zu erhalten und gleichzeitig ihre Physikkenntnisse anzuwenden.

An der Station lassen sich Handys mittels USB Typ A Buchse (Standard USB) und passendem Ladekabel klimaneutral laden. Ist das Projekt ein Erfolg und bewährt sich im Alltag, sollen weitere dieser Module im Schulgebäude installiert werden. So kann das Oldenburg-Kolleg einen weiteren kleinen Teil zur Bekämpfung des Klimawandels beisteuern und Schüler*innen zu Innovation anregen.

Beitrag: Mirko Meeuw, Fotos: Oldenburg-Kolleg

Abiturjahrgang auf Exkursion zur Gedenkstätte Lager Sandbostel

Am Dienstag, den 29. März unternahm die gesamte Q4 einen Tagesausflug zu einem historischen Gedenk- und Erinnerungsort, dem ehemaligen Kriegsgefangenenlager Stalag X-B in der Nähe von Sandbostel. Die Kollegiatinnen und Kollegiaten brachen um 8 Uhr am Kolleg auf. Zwei Stunden später wurde das Lager Sandbostel erreicht.

Dort erfolgte eine ausgiebige Führung durch das ehemalige Kriegsgefangenenlager. Die Kollegiatinnen und Kollegiaten konnten hier im Unterricht thematisierte Aspekte mit eigenen Impressionen unterfüttern. Ein besonderer Fokus der Führung lag auf dem Aspekt der Geschichts- und Erinnerungskultur, dem Q4-Semesterthema im Fach Geschichte.

Nach einer mehrstündigen Führung entwickelten die Kollegiatinnen und Kollegiaten schließlich eigenständige Vorschläge für die Gestaltung eines Erinnerungsortes auf dem Gelände des Stalag X-B.

Nach dem Besuch des Lagers wurde noch ein Zwischenstopp bei der Kriegsgräberstätte Sandbostel eingelegt. Auch hierbei stand die gegenwärtige Geschichts- und Erinnerungskultur im Fokus.

Gegen 17:30 trafen die Kollegiatinnen und Kollegiaten etwas erschöpft, aber gut gelaunt wieder am Kolleg ein.

Vielen Dank an Herrn Köberlein für die Organisation dieses Ausflugs und an die Stiftung Lager Sandbostel, die unseren Kollegiatinnen und Kollegiaten den letzen Schliff für die anstehende Abiturprüfung gab.

Bericht: Hesse, Fotos: Oldenburg-Kolleg

Beratungs- und Informationsabend

Das Oldenburg-Kolleg und das Abendgymnasium laden am Dienstag, den 22. März 2022, 18:30 Uhr zu einem Beratungs- und Informationsabend ein. Nach umfassenden Informationen über das Angebot beider Schulen können in Einzelgesprächen auch individuelle Fragen beantwortet werden. Für die Veranstaltung gelten die 3-G-Regel und eine FFP-Maskenpflicht.

Zur Vorabinformation weisen wir auf den Schulflyer und die Informationen auf dieser Homepage hin (insbesondere zu Unterricht und Fächerangebot).

Anmeldeformulare stehen unter Downloads zur Verfügung. Es gibt keine Anmeldefrist. Die Anmeldung ist jederzeit möglich, solange noch Plätze verfügbar sind. Unterrichtsbeginn im neuen Schuljahr ist am Donnerstag, den 25.08.2022.

E-Phasen-Fahrt zum Dümmer

 

Der Dümmer See ist zum dritten Mal zu Niedersachsens Lieblingssee und deutschlandweit unter die Top 10 gewählt worden. Wieso also keine E-Phasen-Fahrt dorthin machen? Genau das dachten sich auch unsere Lehrer, die gemeinsam mit der AWO unsere Kennlernfahrt zum Dümmer planten.

Am Montag, den 08.11.21, ging’s auch schon los. Die eineinhalbstündige Fahrt war angenehm, aber verdeutlichte immer mehr: Das wird kein Städtetrip! Ringsherum Felder, Bauernhöfe und – typisch für unser Land – Baustellen.

Angekommen in der Jugendherberge war jedoch jede Sorge verflogen. Die Umgebung war ruhig, der See nur eine Fußminute entfernt und zu unserem Glück schien auch die Sonne. Nach einem kurzen Start innerhalb des Klassenverbandes ging es dann auch schon in die ausgelosten Gruppen – auf in die Workshops!
Ziel des Ganzen war das klassenübergreifende Kennenlernen in schulischen und sozialen Seminaren, geleitet von der AWO. So erarbeiteten wir an Tag 1 alle gemeinsam das Thema ,,Teambuilding‘‘. Gestaltet wurden die Workshops ganz vielfältig, mit Diskussionen, kleinen Gruppenarbeiten, Mini-Referaten oder – was uns allen am besten gefiel – Spielen, die das Zusammenarbeiten aller Gruppenmitglieder erforderten.

Um 18.00 Uhr waren wir dann alle fertig und durften in unsere Freizeit gehen. Hier gab es viele Angebote, die wir nutzen konnten. Ob gemeinsame Spiele, wie ‚‚Werwolf‘‘ oder Kartenduelle, bis hin zu Kickerturnieren oder abendlichen Spaziergängen um den See – wir konnten uns frei entfalten und den Tag gemeinsam oder alleine ausklingen lassen.

Der nächste Tag begann mit einem umfangreichen Frühstück, das wie auch alle anderen Mahlzeiten für jedermann ausgelegt war. Pluspunkt an die Jugendherberge!
Die Seminare begannen um 9.00 Uhr und in den neu ausgelosten Gruppen machten wir uns an die Arbeit. Das übergeordnete Thema des zweiten Tages war ,,Respekt‘‘ – in der Gesellschaft, einer Gruppe oder auch sich selbst gegenüber. Ein heikles Thema, bei dem keine Gruppe zu einem eindeutigen Ergebnis kam. Die Diskussionen waren dennoch sehr aufregend und regten zumindest einige zum Nach- oder Weiterdenken an.
Da uns das Wetter zugutekam, konnten alle Schüler des Jahrgangs an einem gemeinsamen Gruppenspiel teilnehmen, welches draußen stattfinden konnte. Hierbei ging es um ein Ziel, welches wir nur erreichen konnten, wenn wir uns gegenseitig unterstützten und halfen. Dieses Spiel war für viele das Highlight der Fahrt.

Ab 18.00 Uhr durften wir dann wieder in unsere Freizeit gehen. Dieses Mal wurde sogar ein Lagerfeuer angeboten, welches zu interessanten Gesprächen und Geschichten einlud.

Der dritte und auch schon letzte Tag zog sich für uns alle ziemlich hin. Die Seminare gingen bis 15.00 Uhr, wir arbeiteten an unseren persönlichen Zielen, die wir einander dann vorstellen durften. Das bot die Möglichkeit, einzelne Mitschüler besser kennenzulernen und eventuelle Gemeinsamkeiten festzustellen. Auch diese Aufgabe war sehr interessant. Allerdings freuten wir uns alle sehr auf die Heimreise, denn zuhause ist es doch am schönsten!


Vielen Dank für diese Fahrt!

 

Bericht: Isabell Bergmann (E3), Fotos: Oldenburg-Kolleg

Besuch der Ausstellung „Polarnight“

Zu einer Exkursion ins „Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg“ brachen am 08.07.2021 Kollegiatinnen und Kollegiaten des Oldenburg-Kollegs in Begleitung der Erdkunde-Lehrerin Frau Feldhaus auf.

Ziel war die vom 10. Juli bis 01. August stattfindende Ausstellung „Polarnight“, die Fotografien der in Bremen lebenden Ungarin Esther Horvath zeigt. Entstanden sind diese unter extremen Bedingungen auf der MOSAIC-Expedition des „Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar und Meeresforschung“ in Bremen, die von September 2019 bis Oktober 2020 stattfand.

In einer Führung erfuhren die Kollegiatinnen und Kollegiaten, dass Horvath auf dem Forschungsschiff „Polarstern“ drei Monate lang Wissenschaftler aus 20 Ländern begleitete, die auf der Forschungsreise Daten über den Klimawandel sammelten. Untersucht wurden z. B. das Polareis und der Schnee, es wurden aber auch Messungen in der Atmosphäre und oder im Polarmeer vorgenommen.

Kunstvermittlerin Hilke Hoff legte besonderes Augenmerk auf die Herausforderungen für die Fotografin und ihre Technik bei einer Kälte von ca. minus 40° C und in der Dunkelheit der Polarnacht. Aber auch die Daten und Fakten, die Hoff bezüglich der Auswirkungen des Klimawandels im letzten Jahrhundert lieferte, waren sehr interessant und machten sehr nachdenklich bezüglich der Bedrohung der Ökosysteme in der Arktis. Diese sind durch den Klimawandel besonders betroffen, da der Temperaturanstieg dort überdurchschnittlich ist und damit in seinen Auswirkungen auch überdeutlich wird.

Symbolbild: www.pixabay.com